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Malteser in Meckenheim

Bad Honnef: Dekontaminationstraining der NATO mit den “Bloody Malti”

11.09.2013
Im letzten Schritt erfolgt die gründliche Ganzkörperdekontamination, wobei der Betroffene von zwei Helfern mit Wasser, Seife und ggf. speziellen Zusätzen gewaschen wird. Die Personen die am Lehrgang teilgenommen haben dürfen nicht genannt oder gezeigt werden, daher wurde die Szene nachgestellt. Foto: MHD

Bei einer NATO-Übungsreihe zur Dekontamination von verletzten Personen an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz in Ahrweiler stellte die Verletzendarstellergruppe "Bloody Malti" der Bad Honnefer Malteser jetzt mehrere Darsteller zur Verfügung.

An drei Stationen wurden dem 13-köpfigen internationalen Team die wichtigsten Schritte der Verletztendekontamination erläutert. Die Teilnehmer - hauptsächlich spezialisierte Soldaten - hatten anschließend die Möglichkeit zum Üben.

Bei der Dekontamination wird der Patient zunächst entkleidet und seine Kleidung sowie die persönlichen Gegenstände in Plastikbeuteln verpackt. Danach folgte in der Übung die sogenannte "Spot-Dekontamination" einer Unterarmwunde. Diese wurde wasserfest auf den Arm einer Darstellerin aufgeschminkt, um ein realistisches Üben zu ermöglichen. Ziel ist es, die Wunde zu reinigen und mit einer durchsichtigen Spezialfolie abzudecken. Im letzten Schritt erfolgt die gründliche Ganzkörperdekontamination, wobei der Betroffene von zwei Helfern mit Wasser, Seife und ggf. speziellen Zusätzen gewaschen wird.

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