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Malteser in Meckenheim

ECHO-Preisträgerin verlieh Malteser FAIR PLAY-Trophy

Mit der Verleihung der 4. „FAIR PLAY“-Trophy im Deutschen Sport & Olympia Museum endete in Köln der bundesweite Malteser „Fit in FAIR PLAY“-Jugendkongress.

15.09.2013
LaFee (rechts) zeichnete drei Gewinnerschulen mit der „FAIR PLAY“-Trophy aus. Foto: DGS
LaFee (rechts) zeichnete drei Gewinnerschulen mit der „FAIR PLAY“-Trophy aus. Foto: DGS

Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr wieder drei Schüler-Projekte, die sich in vorbildhafter Weise mit der Thematik Mobbing und Gewalt beschäftigten und präventive Konzepte entwickelten.

Aus den Händen der dreifachen ECHO-Preisträgerin und Malteser Botschafterin LaFee, erhielt das Gymnasium Remigianum aus Borken (NRW) die „FAIR PLAY“-Trophy und belegte den 1. Platz. „Ihr vorbildhaftes Engagement für ein faires Miteinander ist ausgezeichnet, regt zum Nachdenken an und verdient unsere Anerkennung“, würdigte Sängerin LaFee in ihrer Laudatio. Die Schüler schrieben ihr eigenes Drehbuch zum Thema „Was macht Mobbing mit mir“. In einem Filmbeitrag beschreiben sie eindrucksvoll Szenen der gemobbten Schülerin Chantal, die durch ein Martyrium geht und am Ende der Alkoholsucht verfällt. Der erste Preis wurde zusammen mit dem diesjährigen „Fit in FAIR PLAY“-Medienpartner „Planet Schule“ des WDR ausgerufen.

Den zweiten Platz belegte die Schule Dassel (Niedersachsen). Ein Musical, geschrieben und gespielt von den Schülern der Theater AG, setzte sich mit dem Thema „Das Internet ist nicht nur ein Segen“ auseinander. Innerhalb eines halben Jahres wurde das Stück eingeprobt und zur Aufführung vor mehreren hundert Zuschauern gebracht.

Die dritte „FAIR PLAY“-Trophy blieb mit dem Albert-Schweizer-Gymnasium aus Hürth ebenfalls in NRW. Überzeugt hat die Schule hier mit ihrem Konzept der Medienpatenschaft. Die Schüler der Klassen 9 stehen den Schülern der Klassen 6 als zuverlässige Ansprechpartner in den Themen Medien, Urheberrecht, Umgang mit sozialen Medien zur Seite. Dafür entwickelten die Paten ein eigenes Programm, um das Angebot für die jüngeren Mitschüler attraktiv zu gestalten.

Erstmals stimmten auch die Teilnehmer des zurückliegenden Jugendkongresses für ihren Favoriten mit ab. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge ließen erneut keinen Zweifel, dass sich Schüler wie Lehrer einmal mehr nachhaltig Gedanken zum Thema Mobbing und Gewalt in ihren Schulen und Sportvereinen machen.

In individuellen und kreativen Workshops tauschten sich am Wochenende rund 100 Schüler, Lehrer und Sozialpädagogen mit führenden Experten, Wissenschaftlern und Spitzensportlern beim 1. Malteser „FAIR PLAY“-Jugendkongress aus. Sie erhielten u.a. von Prof. Dr. Britta Bannenberg (Kriminologin der Uni Gießen) und Dr. Christian Böhm (Leiter Gewaltprävention, Schulbehörde Hamburg) und dem Olympiasieger im Freistilringen Alexander Leipold Einblicke in die Wirkungsweise von Mobbing, Gewalt und Cybermobbing. Die Jugendlichen berichteten über ihre Erfahrungen, diskutierten mit den Experten und entwickelten Lösungsansätze für einen respektvollen Umgang miteinander.

Info: http://www.fifp.net/

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