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Malteser in Meckenheim

Bundesministerium verleiht nationalen Förderpreis an Kölner Malteser FAIR PLAY-Initiative

Die Malteser im Erzbistum Köln sind für die Jugendinitiative "Fit in FAIR PLAY“ mit dem nationalen Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesinnenministeriums ausgezeichnet worden. In der Kategorie Nachwuchsförderung belegte das Projekt den 1. Platz.

19.12.2013
1. Platz für das Kölner Malteser Projekt Fit in FAIR PLAY. v.l. Klaus-Dieter Kühn (Bundesvorsitzender des Verbandes der AG des Katastrophenschutzes), Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin (Malteser Präsident), Achim Schmitz (stv. Diözesangeschäftsführer), Martin Rösler (Diözesangeschäftsführer), Victor M. Lietz (Projektleiter), v.r. Daniela Egger (Mitarbeiterin Presse), Angela Weiland (Referentin soziale Projekte), Albrecht Prinz von Croÿ (Diözesanleitung), Edmund Bauer (Vize-Präsident und Jurymitglied), Norbert Seitz (Abtleilungsleiter Katastrophenschutz BMI)

In der Laudatio wurde das Engagement der bisher 76.000 teilnehmenden Schüler in den letzten vier Jahren hervor: „Die Welt ein Stück besser machen, dass ist ihre Anliegen und dafür werden sie heute ausgezeichnet“.

Seit Beginn der Initiative vor vier Jahren, zeichnen Malteser bundesweit ehrenamtliche Schülerprojekte aus, die sich im Besonderen für Teamgeist, Respekt und Toleranz einsetzen. Bisher haben weit über 76.000 Kinder und Jugendliche aus Schulen und Sportvereinen an „Fit in FAIR PLAY“ teilgenommen.

„Wir erkennen hier einen immensen Bedarf, jungen Menschen eine Plattform zu bieten, ihre guten und innovativen Ideen auch zu präsentieren“, resümiert der Kölner Malteser Diözesangeschäftsführer Martin Rösler. „Mobbing und zunehmend Cybermobbing ist eine moderne Not, der wir gemeinsam entschlossen entgegenwirken müssen“.

Erstmals luden die Malteser im September diesen Jahres Schüler und Lehrer zu einem „FAIR PLAY“-Jugendkongress nach Köln ein. In individuellen Workshops befassten sich die Teilnehmer musikalisch, sportlich und theoretisch mit den Themen Gewalt und Mobbing und erarbeiteten präventive Strategien für ihren Alltag. Wissenschaftler, wie die Kriminologin Prof. Dr. Britta Bannenberg, der Experte für Jugendgewalt Dr. Christian Böhm und der Spitzensportler und Ringer-Olympiasieger Alexander Leipold, setzten mit ihren Themen Schwerpunkte bei der zweitägigen Veranstaltung. Als Schirmherr engagierte sich diesmal Fußball-Nationalspieler Toni Kroos vom FC Bayern München.

„Uns freut diese nationale Auszeichnung ´Helfende Hand´ sehr. Sie zeigt, mit welch hoher Bedeutung das Engagement gegen Mobbing und Gewalt in unserer Gesellschaft gesehen wird“, sagt Martin Rösler, der die Aktion vor vier Jahren initiiert und über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt hat.

Seit fünf Jahren fördert die „Helfende Hand“ ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz. Ausgezeichnet werden Ideen und Konzepte, die das Interesse der Menschen für ein ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz wecken. Mit dem Preis würdigt das Ministerium die Leistung der hinter den Projekten stehenden Ehrenamtlichen und sagt damit zugleich danke. Mehr als 140 Initiativen aus allen Teilen Deutschlands haben sich in diesem Jahr um den Förderpreis vom Bundesministerium des Inneren beworben. In drei Kategorien wurde der Preis am 18. Dezember in Berlin in der Vertretung des Freistaats Bayern beim Bund verliehen.

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