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Malteser in Meckenheim

Köln: Mehr Einsätze beim Rosenmontagszug

Insgesamt waren beim Sanitätsdienst rund um den Rosenmontagszug bis 20.00 Uhr 270 Personen auf eine sanitätsdienstliche Versorgung von Arbeiter-Samariter-Bund, Deutschem Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst und der Johanniter-Unfall-Hilfe angewiesen.

03.03.2014

68 Patienten wurden zur weiteren Behandlung vom Kölner Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Die Anzahl der Hilfeleistungen stieg im Vergleich zum Vorjahr (218 Hilfeleistungen) um 42 an. Trotz dieser Steigerung sind die Hilfsorganisationen sehr zufrieden mit diesem Einsatz. Die Behandlungszahlen wären bei der großen Anzahl Menschen am Rosenmontagszug sogar verhältnismäßig gering.

559 ehrenamtliche Sanitäter, Seelsorger und Ärzte der vier Hilfsorganisationen waren den gesamten Tag über im Einsatz. Neben den Patienten betreuten die Einsatzkräfte unter anderem mehrere unverletzte Kinder, bis sie wieder ihren Eltern zugeführt werden konnten. "Erfreulich war in diesem Jahr die besonders geringe Anzahl von nur 11 Verletzungen, die durch Glasscherben verursacht wurden. Das Glasverbot war ein richtiger Schritt der Stadt Köln, den wir ganz und gar unterstützen. Darüber hinaus kam es zu bedeutend weniger Hilfeleistungen aufgrund von Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen (4)", so Steffen Schimanski, stellvertretender Einsatzleiter (Deutsches Rotes Kreuz).

Das eingesetzte Team “Psychosoziale Notfallversorgung” (PSNV) der Malteser bewährte sich auch in diesem Einsatz. Insgesamt acht Mal rückte es aus und leistete für Betroffene, Angehörige und Einsatzkräfte sofort “Erste Hilfe für die Seele”. Unter anderem betreute das Notfallseelsorger-Team einen Suizid gefährdeten Mann, der sich nach ausführlichen Gesprächen dazu bewegen ließ, sich in einer psychiatrischen Einrichtung weiterversorgen zu lassen.

Gesamteinsatzleiter Klaus Albert von den Maltesern betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Berufsfeuerwehr, Zugleitung und Hilfsorganisationen auch in diesem Jahr ausgesprochen positiv war. Ein großer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Einsatzkräften.

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