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Malteser in Meckenheim

30. Kevelaer-Wallfahrt: Über 1.000 Teilnehmer besuchten die „Trösterin der Betrübten“

Am Samstag, den 17. Mai setzten sich 1.014 Pilger und Betreuer aus dem gesamten Erzbistum Köln zum 30. Mal in Richtung Niederrhein – in den Marienwallfahrtsort Kevelaer – in Bewegung. Darunter Kranke, Behinderte und Senioren.

19.05.2014

Schon auf der Hinfahrt wurde in den Bussen gesungen und gebetet. „Der Geist einer Wallfahrt wird von Anfang an deutlich“, berichtet Einsatzleiter Dr. Franz-Josef Leven. Nach der Ankunft feierte der emeritierte Kölner Weihbischof Dr. Klaus Dick in der päpstlichen Basilika mit der Pilgergemeinschaft die Wallfahrtsmesse und hob „Maria, als die Mutter aller Christen“ hervor.

Im Anschluss servierten die Malteser aus Monheim das Mittagessen. Aus 80 Kilo Spätzle, 150 Kilo Rotkohl und 200 Kilo Rindergulasch bereiteten die 14 ehrenamtlichen Köche ein schmackhaftes Pilgeressen. Bereits um 6 Uhr „feuerten“ Chefkoch Michael Schmidt und seine Helfer die vier Feldküchen an.

"Ich bin ganz ehrlich, ich komme sonst nicht aus meiner Wohnung raus", sagt eine 80-jährige Pilgerin im Rollstuhl beim Interview mit der Rheinischen Post. Drei Jungen aus der Malteser Jugend haben sie an diesem Tag betreut, von der Messe zum Essen gefahren und sie in die Stadt begleitet.

477 ehrenamtliche Malteser waren an diesem Tag im Einsatz und kümmerten sich um insgesamt 537 Pilger, davon 71 Rollstuhlfahrer. Die Malteser schätzen die Kevelaer-Wallfahrt mittlerweile trotz der hohen Anstrengungen sehr. „Denn dieser aktive Dienst am Nächsten entspricht getreu unserem Leitmotiv ‚Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen‘ unserer Tradition wie kaum ein anderer“, resümiert Diözesan- und Wallfahrtsleiter Albrecht Prinz von Croÿ am Abend.

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