Navigation
Malteser in Meckenheim

Führungskräfte der Kölner Notfallvorsorge in Hamburg

Am 13. Juni machten sich 20 Führungskräfte der Malteser Notfallvorsorge aus dem Erzbistum Köln auf den Weg zum Fortbildungswochenende nach Hamburg.

23.06.2014
Die Teilnehmer der Führungskräftefortbildung in der Notfallvorsorge hinter dem Elsa-Brändström-Haus mit Blick auf die Elbe. Foto: Malteser Köln.
Die Teilnehmer der Führungskräftefortbildung in der Notfallvorsorge hinter dem Elsa-Brändström-Haus mit Blick auf die Elbe. Foto: Malteser Köln.

In den drei Tagen erhielten die Gruppen- und Zugführer Informationen, Hinweise und hilfreiche Tipps für ihre Arbeit zu Hause. Auf dem Fortbildungsprogramm standen zudem die Themen "Typgerechtes Führen", "Konfliktmanagement" und "Besondere Herausforderungen für Führungskräfte im Ehrenamt", präsentiert  von Dr. Katharina Engelhard (Referentin Ehrenamt).

In Hamburg Blankenese angekommen konnten die Teilnehmer ihr Quartier im Elsa-Brändström-Haus beziehen. Dort bot sich nach der ersten Einheit am Abend die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Grillen – mit Blick auf die Elbe – kennen zu lernen und auszutauschen.

Der zweite Tag bot Theorie und Praxis. Neben aktuellen Themen stand eine Führung durch einen Zivilschutzbunker auf dem Programm. Direkt neben dem Hauptbahnhof unterhielt die Stadt Hamburg bis zum Jahr 2006 einen Bunker, der im Fall einer Eskalation des Kalten Krieges bis zu 2.700 Menschen für 14 Tage Schutz vor atomarer Strahlung bieten sollte. Bis heute wird der Bunker durch den Verein „Hamburger Unterwelten e.V.“ verwaltet und in Führungen zugänglich gemacht. Er ist einer der wenigen Bunker, die noch gut erhaltenen sind. Durch einen Referenten des Vereines erhielten die Teilnehmer Einblick in den Bunker und die geplanten Aufgaben der Zivilschutzhelfer während des kalten Krieges.

Der letzte Tag begann nach einer kurzen Nacht auf dem Hamburger Fischmarkt. Denn  hierfür mussten die Teilnehmer sehr früh aufstehen, waren aber mit Fischbrötchen und Kaffee gesättigt pünktlich zum letzten Fortbildungsteil wieder im Elsa-Brändström-Haus.

Am Ende des Fortbildungswochenendes waren sich alle einig, dass dies nicht die letzte Tagung gewesen sein soll. "Vor allem der Austausch mit den anderen, und festzustellen, dass wir alle ähnliche Probleme haben, hat mir für meine Arbeit sehr geholfen", resümiert Bernd Liebscher aus Jüchen und erklärt weiter: "Ich hoffe, dass solche Fortbildungen künftig regelmäßig angeboten werden, und bin dann sicher wieder dabei."

 

 

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE40 3706 0193 0102 9290 12  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PAX