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Malteser in Meckenheim

Hilfe und Hoffnung: 60 Jahre Malteser Hilfsdienst in der Erzdiözese Köln

Die Bedeutung einer angemessenen Versorgung von Menschen mit einer Demenzerkrankung und die Unterstützung ihrer Angehörigen nehmen in unserer Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert ein. Seit Jahren ist die Begleitung dementiell Erkrankter ein wesentlicher Basisdienst des Malteser Hilfsdienstes.

01.08.2014
Mit dem „Café Malta“ werden Begegnungsmöglichkeiten zwischen Erkrankten und ehrenamtlichen Demenzbegleitern geschaffen – zum Beispiel beim gemeinsamen Spiel. Foto: Malteser.
Mit dem „Café Malta“ werden Begegnungsmöglichkeiten zwischen Erkrankten und ehrenamtlichen Demenzbegleitern geschaffen – zum Beispiel beim gemeinsamen Spiel. Foto: Malteser.

„Unsere Akzente liegen dabei auf der Stärkung der ambulanten Versorgung für einen möglichst langen Verbleib im häuslichen und gewohnten Umfeld“, berichtet Daniel Veldman. Der zuständige Referent für Soziales Ehrenamt weiß wovon er spricht, denn an aktuell drei Standorten in Köln, Langenfeld und Pulheim unterstützt er die vor Ort Verantwortlichen bei der Organisation der Kurse zur Qualifizierung der ehrenamtlichen Demenzbegleiter und den Aufbau von Begegnungsmöglichkeiten im sogenannten Café Malta.
 
Mit viel Hingabe und Liebe gestalten die ehrenamtlichen Demenzbegleiter eine Wohlfühlatmosphäre. Dies ist von hoher Bedeutung, denn „bei einer dementiellen Erkrankung wird die kognitive Intelligenz mehr und mehr beeinträchtigt, die emotionale Intelligenz bleibt jedoch erhalten“, sagt Veldman.
 
Seit Gründung der katholischen Hilfsorganisation 1953 in Deutschland und 1954 in der Diözese Köln ist es für die Malteser ein Herzensanliegen und eine Selbstverständlichkeit, Menschen in Not und Verzweiflung als zuverlässiger Partner zur Seite zu stehen.
 
Anfangs sind es spastisch gelähmte Kinder und Jugendliche, die mit dem Fahrdienst der Malteser von der Wohnungstüre zur Schule und zurück transportiert und begleitet werden. Zusammen mit dem Engagement der ausgebildeten Schwesternhelferinnen in Hospizen, Krankenhäusern und im Katastrophenschutz, ist dieser Fahrdienst lange Zeit das einzige Standbein der sozialunternehmerischen Dienste der Malteser im Erzbistum Köln.
 
Ab 1987 erschließen sich die Malteser gemeinsam mit der Caritas Rhein-Erft unter anderem mit dem Angebot der Tumorberatung Hürth weitere Engagementfelder. Durch die Maxime „Moderne Not sehen und handeln“ animiert, sind die heutigen Angebote wie der Wohlfühlmorgen für Obdachlose in Köln und Düsseldorf, die Malteser Migranten Medizin oder die zahlreichen Besuchs- und Begleitungsdienste aus dem Sozialen Ehrenamt nicht mehr weg zu denken.
 
In allen Bereichen des Sozialen Ehrenamtes der Malteser im Erzbistum Köln, sind tagtäglich Helfer für andere Menschen im Einsatz. Daniel Veldman weiß: „Vieles Gute geschieht im Verborgenen. Dennoch: In einer hohen technisierten Gesellschaft haben die qualifizierten ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter eines nicht verlernt: das Halten der Hand eines Demenzpatienten, das Anlächeln eines Obdachlosen und das Mut machende Wort an verzweifelte junge und ältere Menschen“.

1954-2014 | 60 Jahre Malteser Hilfsdienst in der Erzdiözese Köln heißt: 60 Jahre engagierte und professionelle Hilfe für Menschen in besonderen Notlagen. Das feiern wir mit einem Leistungswettbewerb für die vielen ehren- und hauptamtlichen Helfer und Mitarbeiter am 13. September 2014 auf dem Gelände des Klosters Knechtsteden in Dormagen. Weitere Informationen unter www.malteser-koeln.de/60Jahre

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