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Malteser in Meckenheim

Bad Honnef: Fahrsicherheitstraining für Notfalleinsätze

Mit einem anspruchsvollen Fahrsicherheitstraining haben die Bad Honnefer Malteser ihre Fahrer auf Extremsituationen im Fahralltag und im Einsatzfall vorbereitet. Rund ein Dutzend ehrenamtliche Fahrer aus verschiedenen Diensten nahmen an dem Lehrgang teil.

28.08.2014
Ein Wagen der Bad Honnefer Malteser im Fahrsicherheitsraining. Foto: Malteser Bad Honnef
Ein Wagen der Bad Honnefer Malteser im Fahrsicherheitsraining. Foto: Malteser Bad Honnef

Wer am Steuer eines Krankenwagens oder eines anderen Einsatzfahrzeugs sitzt, hat gerade im Notfall eine große Verantwortung für die Sicherheit der eigenen Kollegen, der Patienten und der übrigen Verkehrsteilnehmer. Verkehrssicherheit spielt bei den Maltesern aber nicht nur im Einsatz mit Blaulicht eine Rolle, sondern auch wenn die Jugendgruppen ins Zeltlager fahren oder ein Fahrdienst Senioren zu Veranstaltungen bringt.

Um die ehrenamtlichen Fahrer auf die Herausforderungen unter Einsatzbedingungen und bei widrigen Straßen- und Wetterverhältnissen besser vorzubereiten, haben die Honnefer Malteser den Übungstag zusammen mit einer Bonner Sicherheitsfirma konzipiert. Die Fahrer lernten von Profis, das Fahrzeug bei Schleudergefahr in der Spur zu halten und plötzlich auftauchenden Hindernissen auszuweichen. Der Stadtbeauftragte, Dr. Andreas Archut nahm selbst an dem Training teil: "Viele von uns tun ausschließlich im Katastrophenschutz Dienst, andere fahren auch regelmäßig im Rettungsdienst mit. Für alle bietet so ein Training die Chance, sich und verschiedene Fahrzeugtypen in Extremsituationen zu testen und damit für den Fall des Falles besser vorbereitet zu sein."

An dem Verkehrssicherheitstraining nahmen zwölf Fahrer teil, vom jungen Führerscheininhaber bis zum "alten Hasen" mit jahrzehntelanger Fahrerfahrung. Alle Fahrzeugtypen der Malteser kamen zum Einsatz, vom PKW bis zum fast sechs Tonnen schweren Gerätewagen Sanitätsdienst. Für alle Teilnehmer brachte der Trainingstag viel Neues und Übungsmöglichkeiten, die man sonst nicht hat: Wie sich ein tonnenschweres Einsatzfahrzeug verhält, wenn es mit 50 km/h auf eine Eisfläche auffährt und ins Rutschen gerät, das kann man im Alltag schließlich selten ausprobieren. Geübt wurde auch das Abfangen eines Fahrzeugs, dessen Heck plötzlich zur Seite ausbricht. Die Teilnehmer erlebten außerdem, wie unterschiedlich sich Fahrzeuge mit und ohne elektronische Sicherheitsprogramme, Servolenkung, Heck- oder Frontantrieb verhalten. Und sie lernten die eigenen Grenzen und die ihrer Fahrzeuge ganz neu kennen.

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