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Malteser in Meckenheim

Ältere und behinderte Menschen pilgern mit den Maltesern aus Meckenheim nach Kevelaer

Bei der jährlichen Wallfahrt betreuten die Malteser rund 60 Personen undübernahmen die Verpflegung der Pilgernden

09.06.2018
Die Helfenden unterstützten die Pilgerinnen und Pilger bei der Wallfahrt.
Unter der Begleitung und Organisation der Meckenheimer Malteser reisten die Pilgernden nach Kevelaer.
Rainer Maria Kardinal Woelki feierte mit den über 1.000 Gläubigen die heilige Messe in der Basilika.
Maßgeblich übernahmen die Malteser Meckenheim die Verpflegung mit rund 1.200 Portionen zum Mittagessen.
Diözesanleiter Albrecht Prinz von Croÿ gratulierte den beiden neuen Feldköchen Marcel Schneider (oben) und Maximilian Pietzner (unten).

Meckenheim/Kevelaer. Am 09. Juni pilgerten die Malteser aus Meckenheim mit rund 60 Teilnehmenden in den niederrheinischen Marienwallfahrtsort Kevelaer. Die Pilgerinnen und Pilger aus Meckenheim, Altendorf-Ersdorf, Wormersdorf, Ahrweiler und Gelsdorf machten sich dorthin am frühen Samstagmorgen zusammen mit rund 20 Begleitpersonen als Pilgergruppe „SU 1“ auf den Weg. Ebenso, wie in Meckenheim, pilgerten rund 1.000 Gläubige aus dem ganzen Erzbistum Köln mit den Maltesern ihre Städte an den Niederrhein zum Gnadenbild der Trösterin der Betrübten.

Für die Teilnehmenden stand bei der 34. Auflage der jährlich stattfindenden Wallfahrt wie immer ein buntes Programm an. Am Morgen gab es zunächst eine heilige Messe in der Kevelaerer Basilika, für die sogar der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki an den Niederrhein gereist war. Im Anschluss daran erhielten die Pilgernden ein selbstgekochtes Mittagessen aus der Malteser Feldküche und konnten ihren Nachmittag bei bestem Wetter in der schönen Innenstadt verbringen, um beispielsweise ein Andenken zu kaufen. In der Abschlussandacht am Nachmittag segnete Diözesanseelsorger Pfarrer Markus Polders die Pilgergegenstände der Teilnehmenden und schickte sie auf die Heimreise.

Neben der Begleitung der Teilnehmenden übernahmen die Helfenden aus Meckenheim auch weitere Aufgaben in der Gesamtorganisation. So waren sechs Mitglieder der Verpflegungsgruppe unter der Leitung des Malteser-Stadtbeauftragten Christian Löllgen maßgeblich an der Zubereitung der rund 1.200 Portionen zum Mittagessen und der Lunchpakete für die Heimfahrt verantwortlich. Die stark vertretene Malteser Jugend der Meckenheimer übernahm dann die Aufteilung der Lunchpakete auf die ca. 50 Reisebusse und Einsatzfahrzeuge, in denen alle Beteiligten angereist waren.

Im Rahmen der Kevelaer-Wallfahrt endete für einige Helfer die Ausbildung als Feldkoch der Malteser, die sich über insgesamt drei Wochenenden gezogen hatte. Diözesanleiter Albrecht Prinz von Croÿ konnte am Ende des Tages alle Kursteilnehmer herzlich zum bestandenen Lehrgang beglückwünschen. Neben Helfenden aus anderen Malteser Dienststellen beendeten damit auch die Meckenheimer Maximilian Pietzner und Marcel Schneider ihre Ausbildung und können im Katastrophenschutz künftig als Feldköche eingesetzt werden.

Ein positives Fazit konnte Ina Löllgen, die die Wallfahrt von Meckenheim aus vorbereitet hatte, am Ende des Tages ziehen. Auf dem Rückweg im Reisebus richtete sie sich noch einmal an die augenscheinlich zufriedenen Pilgerinnen und Pilger: Nachdem verschiedene Zwischenfälle in den letzten beiden Jahren die Heimfahrt erschwert hatten, war die Fahrt in diesem Jahr reibungslos verlaufen. Sie bedankte sich bei allen Teilnehmenden und den Helferinnen und Helfern und konnte zuletzt zur nächsten Kevelaer-Wallfahrt im Jahr 2019 einladen.

Fotos: Sebastian Sehr

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